ONLINE-ANGEBOTE

Online-Coaching und Austausch
für Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche
im Kontext Migration und Flucht

Veranstaltungs-Nr.: 2021/01/01

4 Termine: 12. Januar, 09. Februar, 16. März und 4. Mai 2021

Kostenlos!

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Online-Beratung
Asylrecht und Aufenthalt in Deutschland

Veranstaltungs-Nr.: 2021/01/02

Termine: Di, 26. 01. 2021, 9.00–11.30 Uhr und Mi, 27. 01. 2021, 15.30–18.00 Uhr
Die Termine können einzeln und auch gemeinsam wahrgenommen werden.

Kostenlos!

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Online-Seminarreihe „Diversität als Schlüssel“

Können aktuelle Herausforderungen sozialer und pädagogischer Arbeit
auch mit Diversitätskonzepten entschlüsselt werden?

Die Teilnahme an allen Online-Seminaren aus dieser Reihe ist kostenlos.

Die Corona-Pandemie hat unseren Blick in der sozialen und pädagogischen Arbeit für besonders herausgeforderte Klient*innengruppen und für bestimmte Themen der Sozialen Arbeit geschärft. Können wir diese Zeit auch nutzen, um weiterhin unseren diversitätsorientierten Blick zu schärfen? Gibt es besondere Herausforderungen, Themen und Klient*innengruppen, für die Diversitätsansätze ein zusätzlicher, hilfreicher Schlüssel sein können? Welche pädagogischen und sozialen Heraus­forderungen stehen im Zusammenhang mit Erfahrungen von Ausschluss, Diskriminierung und fehlender Anerkennung?

Unsere Online-Seminarreihe "Diversität als Schlüssel?!" läuft nun schon seit September und wird bis ins Frühjahr 2021 fortgesetzt. Verschiedenste Expert*innen bieten interessante Inputs, regen den gemeinsamen Fachaustausch an und bieten Handlungsideen für die Praxis. Die jeweils 2-stündigen Termine funktionieren alleine. Eine Teilnahme an mehreren Terminen ist selbstverständlich möglich und wird gerne begrüßt. 

Moderation der Reihe: Antonia Sieler und Thomas Fertig,
Kompetenzzentrum IBAS, AspE e. V. 

Anstehende Themen:
Geschichte und Lebenswirklichkeit von Sinti und Roma – 04. März
Sensible Sozialberatung für LSBTIQ* Personen mit Fluchtgeschichte – 09. März
Neukölln oder Schwabing? Wo kommst Du her?
Soziale Herkunft bestimmt das ganze Leben
– 25. März
Reflexionsraum für Unsagbares –
Darf politische Korrektheit diskutiert werden?
– 16. April
Einführung in die intersektionale Pädagogik – 22. April
Was tun bei antisemitischen Vorfällen? – 28. April

Die Teilnahme ist kostenlos.  Wir nutzen für diese Reihe die Plattform „Zoom“. Genauere Informationen finden Sie bei den einzelnen Veranstaltungen.

 

2021

JANUAR

 

Mittwoch, 13. Januar 2021, 9.00 – 11.00 Uhr

Politisch korrekte Sprache in der pädagogischen Berufspraxis – geht das?   

Referent*in:  Petra Jacobi, freie Journalistin, Autorin und Redakteurin
mit den Schwerpunkten Gesundheit, Psychologie und Soziales

Politisch korrekte Sprache ist „in“. Immer neue Sprachreglementierungen sind auch in der pädagogischen Praxis gefordert – und führen zu Unklarheit, Widersprüchen und neuen Barrieren in der Kommunikation. Häufig herrscht Unsicherheit, was gesagt werden darf und welche Begriffe im Umgang mit verschiedenen Zielgruppen oder in der Öffentlichkeitsarbeit richtig sind. In diesem Forum diskutieren Teilnehmende mit Sprachexpertin Petra Jacobi über Anspruch und Wirklichkeit sowie Chancen vorurteils­bewusster Sprache.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Donnerstag, 21. Januar 2021, 9.00 – 11.00 Uhr

Gendergerechte Bildung,
Normkritische Pädagogik in Schweden

Referent*in: Nell Gröger, Studentin der Grundschulpädagogik,
Praxiserfahrungen in Stockholm, Falun und Uppsala

In Schwedens Kitas und Schulen ist Gendergerechte Bildung Teil des Alltags. Das einmalige Konzept einer Stockholmer Kita konnte Nell Gröger vor Ort kennenlernen
Auf der einen Seite ist das Konzept teilweise umstritten, auf der anderen Seite kann es inspirierend für eine Pädagogik sein, die sich nicht mehr an bisherigen Normen, wie Rollenbildern, Familienbildern, kulturellen Schubladen und de gleichen orientiert. Dem Kitakonzept liegt die Normkritische Pädagogik zugrunde. Dabei werden gesellschaft­liche Normen bewusst gemacht und diesen aktiv entgegengetreten. Das Ziel ist es, eine umfassendere Chancengleichheit und Entfaltung zu ermöglichen.
Ihre Erfahrungen mit der Gendergerechten Bildung in Schweden stellt Nell Gröger in diesem Online-Workshop mit dem Ziel vor, Anregungen für unsere Arbeit zu geben.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

FEBRUAR


Dienstag, 02. Februar 2021, 9.00 – 11.00 Uhr


Geschichte und Lebenswirklichkeit von Sinti und Roma

Referent*in:   Andrea Walter-Gröger,
Pädagogische Leitung und Geschäftsführung AspE e.V. 

Dieses Seminar ist eine AspE-interne Inhouse-Schulung.

Wer sind „Sinti und Roma“ eigentlich? Was ist „Antiziganismus“? Und was hat das mit unserer sozialpädagogischen Arbeit zu tun? Grundlage dieser Zoom-Veranstaltung ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse über die Geschichte und Lebenswirklichkeit von Sinti und Roma. Eng damit verknüpft ist der Themenkomplex „Antiziganismus“. Antiziganismus ist als spezifische Form des Rassismus weit verbreitet, gesellschaftlich breit akzeptiert und zu wenig geächtet. Welche Bedeutung spielt dies im Kontext des Hilfesystems? Kinderschutz im interkulturellen Kontext? Ganz Praktisch: Hilfreiches für die sozialpädagogische Arbeit.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Donnerstag, 11. Februar 2021, 16.00 – 18.00 Uhr

Dieses Seminar wird aufgrund der großen Nachfrage
am 22. 04. noch einmal wiederholt.

Einführung in die intersektionale Pädagogik

Referent*innen: Tugba Tanyilmaz und Ed Greve,
i-PÄD – Initiative Intersektionale Pädagogik Berlin 

Wir beschäftigen uns mit dem Konzept der Intersektionalität und sensibilisieren für ungleiche Chancen, Diskriminierungen und Privilegien innerhalb der pädagogischen Praxis. Wir wollen zu einem kritisch-reflexiven Umgang mit eigenen (pädagogischen) Handlungen, Normen und Regeln motivieren.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Freitag, 19. Februar 2021, 9.00 – 11.00 Uhr

Behinderung zwischen Schutz und Selbstbestimmung –
was Corona umso sichtbarer macht

Referent*in: Jenny Bießmann, Peer Counselorin ISL,
aktiv und selbstbestimmt e.V. Berlin

Sogenannte „Behinderung“ ist zwar eine der sieben Vielfaltsdimensionen in den Diversitätsdiskursen und auch in der Charta der Vielfalt, dennoch werden die Themen „behindert werden“, „Barrierenabbau“ und „Assistenzbedarfe“ oft nicht genug in Diversitätskreisen mitgedacht. Umgekehrt fällt auf, dass in den Inklusionsdebatten oft nur an die Dimension „Behinderung“ und „Beeinträchtigung“ gedacht wird, aber nicht an die anderen Diversitätsdimensionen. Wer von „inklusiv“ redet, meint meistens noch „Integration von behinderten Menschen“ statt „inklusive, vielfältige Gesellschaft“. Bildung und Jugendhilfe beziehen Menschen mit Beeinträchtigungen, Menschen, die von Barrieren umgeben sind, nach wie vor nicht genügend ein. In der Corona-Krise ist deutlich sichtbar geworden, dass die großen klassischen Institutionen der sogenannten Behindertenhilfe immer noch Schutz und Schonraum größer schreiben als Selbstbestimmung und Empowerment.
Jenny Bießmann klärt auf über ihr tägliches Erleben und über das ihrer Klient*innen und ermutigt Fachkräfte aus Bildung, Jugendhilfe und Jugendamt, noch inklusiver zu denken und zu arbeiten.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Mittwoch, 24. Februar und Freitag, 26. Februar 2021, 9.00 – 12.00 Uhr
(Die beiden Termine sind zusammenhängend und
können nicht einzeln gebucht werden.)

Den Anfang früh genug erkennen:
Extremismus und Fundamentalismus in der sozialen Arbeit – 
Argumentation, Dialog und neue Sichtweisen eröffnen 

Referent*innen: Andy Abbas Schulz, Bildungsreferent der PREVENT Beratungsstelle Berlin des Violence Prevention Network

Wie können wir in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen früh genug und differenziert bereits Ansätze von Extremismus und Fundamentalismus erkennen? Wie können wir angemessen auf extremistische Argumentationsweisen reagieren und neue Sichtweisen eröffnen?
Dieses zweiteilige Seminar hat das Ziel, zum einen Sensibilität für Erkennungsmerkmale extremistischer Äußerungen zu schaffen sowie die damit verknüpften Lebens­situationen, Interessen und Bedürfnisse besser einordnen und verstehen zu können. Zum anderen wird es darum gehen, welche Bedeutung die Reflektion eigener Erfahrungen und Einstellungen hat, um Dialoge herzustellen und neue Sichtweisen zu ermöglichen.
Zentrales Anliegen dieses Seminar ist es, das erlernte Wissen in der eigenen Berufspraxis zu nutzen für Radikalisierungsprävention in der pädagogischen Beziehung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. 

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

MÄRZ

 

Donnerstag, 04. März 2021, 9.00 – 11.00 Uhr

Geschichte und Lebenswirklichkeit von Sinti und Roma

Referent*in:   Andrea Walter-Gröger,
Pädagogische Leitung und Geschäftsführung AspE e.V. 

Wer sind „Sinti und Roma“ eigentlich? Was ist „Antiziganismus“? Und was hat das mit unserer sozialpädagogischen Arbeit zu tun? Grundlage dieser Zoom-Veranstaltung ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse über die Geschichte und Lebenswirklichkeit von Sinti und Roma. Eng damit verknüpft ist der Themenkomplex „Antiziganismus“. Antiziganismus ist als spezifische Form des Rassismus weit verbreitet, gesellschaftlich breit akzeptiert und zu wenig geächtet. Welche Bedeutung spielt dies im Kontext des Hilfesystems? Und ganz praktisch: Hilfreiches für die sozialpädagogische Arbeit.

Zielgruppe: Fachkräfte der Sozialen Arbeit oder pädagogische Fachkräfte 

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Dienstag, 09. März 2021, 16.00 – 18.00 Uhr

Sensible Sozialberatung für LSBTIQ* Personen mit Fluchtgeschichte

Referent*in: Ayfer Schultz, Projektleiterin des Bildungs- und Sozialwerkes (MILES)
des Lesben und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (BLSB) e. V. 

Zum Konzept diskriminierungskritischer und sensibler Sozialarbeit gehört es, vielfältige Minderheitenperspektiven in den Blick zu nehmen. Deshalb bietet dieses Seminar an, die Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und inter*sexuellen Klient*innen mit Fluchterfahrung kennenzulernen und zu verstehen. Dieses Seminar möchte für die alltäglichen Herausforderungen und Diskriminierungen von queeren Geflüchteten Aufmerksamkeit und Sensibilisierung schaffen. Neben der Vermittlung von Basiswissen zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt wird auch die asylrechtliche Bedeutung sowie die politische, rechtliche und gesellschaftliche Situation queerer Menschen in Deutschland und in verschiedenen Herkunftsländern besprochen. Im gemeinsamen Austausch möchten wir die eigene Einstellung reflektieren, Wissen austauschen und direkte Ideen für die eigene diskriminierungskritische Praxis erarbeiten.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Donnerstag, 25. März 2021, 9.00 – 11.00 Uhr

Neukölln oder Schwabing? Wo kommst Du her?
Soziale Herkunft bestimmt das ganze Leben

Referent*innen: Fabienne Weihrauch, Geschäftsführerin der LAG Soziale Brennpunkte Hessen e.V., Referentin für soziale Stadtteilentwicklung und Gemeinwesenarbeit; Lynn Stovall, Jugend- und Frauenbildungsreferentin, LAG Soziale Brennpunkte Hessen e.V. 

In diesem Jahr ist „Soziale Herkunft“ als 7. Vielfaltsdimension in die Charta der Vielfalt aufgenommen worden. Soziale Klassenunterschiede bestehen weltweit in eklatanter Weise, entscheiden aber auch in Deutschland massiv über Bildungserfolg, beruflichen Werdegang, soziale Stellung, Gesundheit und sogar über die Lebenserwartung. Ob ein Kind in eine arme oder in eine reiche, in eine weniger oder in eine sehr privilegierte Familie geboren wird, ist reiner Zufall. Das Kind hat dafür keinerlei Verantwortung und dennoch muss es bereits ab dem Besuch der Kita Verantwortung dafür übernehmen und bekommt deutliche (durchaus auch unbewusste) Benachteiligung durch Fachkräfte, durch andere Kinder, durch andere Eltern zu spüren. Diese im frühen Kindesalter beginnende Benachteiligung hat Auswirkungen auf den gesamten Lebensverlauf, auf Integration, auf Bildungs- und Berufserfolg, auf Zufriedenheit, Resilienz und soziale Stellung.
Und sie wirkt sich nicht nur bezüglich der Familien aus, in die ein Kind hineingeboren wird, sondern auch auf das Quartier, in dem es aufwächst. Eine bestimmte Adresse kann in Deutschland über viele Chancen entscheiden.
Das Seminar möchte den Fokus auf diese grundlegende und Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreffende Vielfaltsdimension lenken und bewusst machen, an welchen Stellen wir benachteiligend wirken und wie wir es ändern können.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

APRIL

 

Freitag, 16. April 2021, 9.00 – 11.30 Uhr

Reflexionsraum für Unsagbares –
Darf politische Korrektheit diskutiert werden?

Referent*innen: Nora-Helene Scholz, MA Soziologie, Supervisorin, Erlebnis­pädagogische Prozessbegleiterin; Claudia Fränkel, MA Friedens- und Konfliktforschung, Bildungsreferentin AGJF Sachsen e. V. 

Sprache ist ein wichtiges Instrument (sozial-)pädagogischer Arbeit und von Beratungs­arbeit in Bildung und Jugendhilfe. Sprache hilft Vertrauen zu schaffen und positive, wertschätzende Beziehungen aufzubauen. Die Auseinandersetzung mit der Macht von Sprache und ihren möglichen Wirkungen ist daher insbesondere in diesem Kontext sinnvoll und wichtig. Nicht selten forciert eine unsensible Sprache Ausgrenzung und Diskriminierung, ohne dass die*der Sender*in es beabsichtigte. Doch die „Renovierung“ von Sprache und Öffentlichkeitsarbeit hin zu sogenannter politischer Korrektheit hat ein solches Tempo aufgenommen, dass viele das Gefühl haben, nicht mehr hinterherzukommen. Zeit zu verstehen und zu reflektieren fehlt oft. Reaktionen auf „nicht politisch korrekte“ Sprache wirken teilweise hart und rechthaberisch. Die eigenen Unsicherheiten und Widerstände hingegen machen uns manchmal eng und mürrisch.
Das Seminar will den Raum für Reflexion und Diskussion von Argumenten zwischen „Das sagt man nicht!“ und „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ eröffnen. Es geht um die Auseinandersetzung mit Meinungen und Haltungen, die für eine gerechte und bewusste Sprache werben.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Donnerstag, 22. April 2021, 10.00 – 12.00 Uhr

Einführung in die intersektionale Pädagogik

Referent*innen:  Tugba Tanyilmaz und Ed Greve,
i-PÄD – Initiative Intersektionale Pädagogik Berlin 

Wir beschäftigen uns mit dem Konzept der Intersektionalität und sensibilisieren für ungleiche Chancen, Diskriminierungen und Privilegien innerhalb der pädagogischen Praxis. Wir wollen zu einem kritisch-reflexiven Umgang mit eigenen (pädagogischen) Handlungen, Normen und Regeln motivieren.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Mittwoch, 28. April 2021, 9.00 – 12.00 Uhr

Was tun bei antisemitischen Vorfällen?

Referent*innen:   Romina Wiegemann
(Leiterin Bildungsprogramme)
und Beate Klammt (Bildungsreferentin) vom Kompetenzzentrum
für Prävention und Empowerment ZWST e.V. 

Über einen sehr langen Zeitraum hinweg wurde Antisemitismus als Phänomen der Vergangenheit betrachtet. Dennoch wirkt er in der Gesellschaft in Form subtiler, verbaler und körperlicher Gewalt und tritt auch in Bildungskontexten virulent in Erscheinung. Die Häufigkeit und Intensität antisemitischer Vorfälle stellt Fachkräfte vor die Herausforderung, einen wirksamen Umgang mit aktuellem Antisemitismus zu entwickeln.
Der Workshop „Was tun bei antisemitischen Vorfällen?“ richtet sich an Lehrkräfte, Bildungsvermittler*innen und weitere Interessierte, die ihre Wahrnehmung von und den Umgang mit Antisemitismus in ihren beruflichen Kontexten stärken wollen. Zentrale Herausforderungen werden in den Blick genommen und praktische Interventionsstrategien anhand von Fallarbeit aufgezeigt. Dabei bildet die Stärkung von Betroffenen einen wichtigen Schwerpunkt.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

2020

DEZEMBER

 

Montag, 7. Dezember 2020, 9.00 – 11.00 Uhr

Es ist normal, dass wir verschieden sind!
Einführung in den Ansatz der Vorurteilsbewussten Bildung
und Erziehung als inklusives Praxiskonzept  

Referent*in:  Andrea Rösner, Institut für Situationsansatz / Fachstelle Kinderwelten, Fachberaterin im Kita-Bereich

Jedes Kind ist besonders: Lerntempo, Vorlieben, Abneigungen, Gedanken und Gefühle – und hat dennoch das gleiche Recht auf Bildung. Dieses zu realisieren ist eine große Herausforderung angesichts der unterschiedlichen Lebensverhältnisse, in denen Kinder leben. Gegensätze werden schärfer, zwischen arm und reich, zwischen privilegiert und benachteiligt. Kinder erleben, dass Menschen unterschiedlich sind, verschiedene äußere Merkmale haben, und dass diese Unterschiede bewertet werden. Beim Aushandeln von Spielinteressen und in Konflikten unter Freund*innen spielen diese Bewertungen eine Rolle: Hänseleien, Ausschluss, äußere Merkmale. Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung ist ein pädagogischer Ansatz, der pädagogischen Fachkräften hilft, mit Kindern zusammen Vielfalt zu respektieren und Ausgrenzung zu widerstehen. Die Fortbildung führt ein in Grundlagen, Ziele, Prinzipien und Praxis dieses Ansatzes. Die Sensibilisierung für Einseitigkeiten und Diskriminierung im eigenen Arbeitsfeld wird mit Übungen zur Selbst -und Praxisreflexion unterstützt.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. . Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Mittwoch, 2. Dezember 2020, 9.00 – 11.00 Uhr

Intersektionalität – ein pädagogischer Ansatz in der Arbeit,
insbesondere für marginalisierte Kinder und Jugendliche

Referent*in:  Toan Nguyen, Bildungswerkstatt Migration & Gesellschaft e.V. Berlin

Intersektionale Ansätze in der pädagogischen Arbeit, Bildungsarbeit und in der Jugendhilfe beinhalten die Reflexion und Beachtung von potentiellen (multi­dimensionalen) Diskriminierungs- und Marginalisierungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen. Ferner sind sie hilfreich, stereotype Gruppenkonstruktionen zu reflektieren und zu überwinden. Besonders für Jugendliche, die alltägliche Benach­teiligungserfahrungen erleben, können solche Zuordnungen verletzend und demotivierend sein. Insofern bietet der intersektionale Ansatz auch eine Basis, um auf sogenannte Verhaltensauffälligkeiten einzugehen sowie einen Umgang zu finden in Hinblick auf Benachteiligung und Abwertung bestimmter Gruppen.
Toan Nguyen stellt praxisnahe Ansätze vor und sucht gemeinsam mit den Teil­nehmer*innen nach Zusammenhängen zwischen intersektionaler Arbeit und Stärkung und Unterstützung marginalisierter Kinder und Jugendlicher.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. . Die Teilnahme ist kostenlos.

 

NOVEMBER

 

Dienstag, 24. November 2020, 9.00 – 11.00 Uhr

Leitungsarbeit in heterogenen, transkulturellen und diversen Teams 

Referent*in:  Nadja Zeschmann, Mediatorin und Trainerin für Interkulturelle Verständ­igung, Mindful Leadership und Konfliktmanagement, Gründerin und Leiterin der Büro- und Praxisgemeinschaft DeinFreiRaum

Erfreulicherweise arbeiten wir heute zunehmend in kulturell, sprachlich und bzgl. anderer Merkmale heterogenen und vielfältigen Teams, auch um den nicht nur kulturell immer vielfältigeren Klient*innen, Familien, Schüler*innen, Kindern und Jugendlichen gut begegnen zu können. Diese diversen Teams zu leiten fordert Leitungskräfte heraus, viele unterschiedliche Perspektiven und (pädagogische) Herangehensweisen inklusiv zu managen. Dieser Impulsworkshop gibt Anregungen zu einer individuellen Führungs­kultur, weist auf Konfliktpotential hin und wirft einen Blick darauf, wie gegenseitiges Verständnis gefördert und die Motivation gesteigert werden kann. Bereichert wird dieser Workshop durch Beispiele und Fragen der Teilnehmer*innen und bietet Raum für Fachaustausch.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. . Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Dienstag, 17. November 2020, 9.00 – 11.00 Uhr

Inklusiv sprechen – inklusiv arbeiten.
Leichte Sprache für die Arbeit mit diversen Teams und Klient*innen

Referent*in:  Krishna-Sara Helmle, Übersetzerin, Trainerin und Vortragsrednerin für Leichte Sprache sowie Gründerin von Textöffner®

In diesem Seminar werden wir in die inhaltlichen und formellen Regeln des leichten Sprechens eingeführt. Wir werden Werkzeug für einen leichten und einfachen Sprachumgang in der (online) Sozialberatung erlernen, Erfahrungen teilen und Fragen stellen. Dabei wollen wir stets durch eine diversitätsorientierte Brille schauen, lernen, wie wir uns durch die Art unseres Sprechen Gehör verschaffen, diverse Perspektiven gewinnen und mehr Menschen wirkungsvollen Zugang zu unseren Angeboten bieten können.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. . Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Donnerstag, 12. November 2020, 12.00 – 14.00 Uhr

Radikalisierungsprävention:
Zum Umgang mit Fragen von Religion, Resilienz und Radikalität

Referent*innen:  Denis Atas, Leiterin und Alioune Niang, Bildungsreferent der Fach­stelle Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus in Berlin, bei Ufuq e.V.

Wie können wir in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen differenziert Radikali­sierungsprävention leisten und uns für islamisch geprägte Jugendkulturen sensi­bilisieren? Dabei ist es wichtig zu wissen, welche Anzeichen von Radikalisierung es gibt und woran Ansprachen salafistischer Akteur*innen erkannt werden können. Um damit verknüpfte Interessen, Lebenssituationen und Bedürfnisse verstehen zu können, möchten wir im Rahmen dieses Seminars den Forschungsstand zu Hintergründen und Verläufen von Radikalisierungsprozessen erlernen. Ziel dieses Seminars ist es, sich direkt mit verschiedenen Präventionsansätzen und Ideen für die eigene Praxisarbeit kreativ auseinanderzusetzen.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. . Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Dienstag, 3. November 2020, 9.00 – 11.00 Uhr

Häusliche Gewalt, Teil 2
Signale und Situationen erkennen, Netzwerke und Beratung nutzen
zum Schutz von Frauen und ihren Kindern

Referent*in: Henrike Krüsmann, Mitarbeiterin BIG Koordinierung
(Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen und ihren Kindern)

Das Angebot der BIG-Hotline wird vorgestellt, eine Hotline für Opfer und Beobachter*innen häuslicher Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder. Frau Krüsmann stellt die Arbeit der Hotline vor und beschreibt, wie andere Akteure (Kita, Schule, Projekte, Jugendhilfe, Einrichtungen usw.) in Zusammenarbeit mit der Hotline unterstützend wirken können. Ebenso wird das weitere Hilfs- und Unter­stützungssystem bei häuslicher Gewalt vorgestellt (u. a. Jugendamt, Polizei, Fach­beratungsstellen, Frauenhäuser, Gewaltschutzambulanz). Gleichzeitig sensibilisieren die Praxisberichte aus der Hotline-Arbeit für das Erkennen und Reagieren auf häusliche Gewalt im Klient*innen-Umfeld.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

OKTOBER

 

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 9.00 – 11.00 Uhr

Häusliche Gewalt, Teil 1
Situation erkennen, angehen und Betroffene schützen

Referent*in: Petra Baumgaertner, Dipl.-Sozialpädagogin, Personalentwicklerin (M.A.), Systemische Beraterin, Therapeutin und Supervisorin (SG), langjährige Erfahrung mit Frauenhaus-Arbeit, Fachberatungsstelle und Interventionsstelle

Gewalt gegen Frauen* ist eine auch in Deutschland existierende und weitverbreitete Menschenrechtsverletzung. Erste repräsentative Umfragen zeigen, dass die Anzahl der Betroffenen während der Corona-Pandemie gestiegen ist. Wie können wir als wichtige Ansprechpartner*innen für Frauen* in Kita, Schule, Jugendhilfe usw. Sensibilität entwickeln, Anzeichen erkennen, Betroffene gut adressieren und unterstützen? Darüber hinaus möchten wir Erfahrungen austauschen und überlegen, wie wir besonders in der aktuellen Situation (online) sensibel und kompetent Hilfe anbieten und gestalten können.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Montag, 19. Oktober 2020, 9,00 – 11.00 Uhr (Zusatztermin)

Partizipation – Kinder- und Jugendbeteiligung
in der pädagogischen Arbeit

Referent*in: Katja Stephan, FH Potsdam

Veränderungsprozesse und grundlegende Richtungsentscheidungen in Organisationen wie bspw. Diversitätsentwicklungen brauchen „Top Down“ und „Bottom Up“ gleichzeitig in einem guten Maß und Wechsel. Wie kann ein gutes „Bottom Up“ gelingen, sprich die Mitnahme und Partizipation von Mitarbeiter*innen, Eltern und insbesondere auch Kindern und Jugendlichen?

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16.00 – 18.00 Uhr

Diverse Männlichkeiten –
Impulse aus der geschlechterreflexiven Jungen*-Arbeit

Referent*in: Marc Melcher, Pädagoge und Bildungsreferent mit den Themenfeldern Jungen*arbeit und Genderpädagogik. Tätig beim PARITÄTischen Bildungswerk Bundesverband e.V. und Leitung von Fokus Jungs Fachstelle für Jungenarbeit in Hessen

Die Bedürfnisse von Jungen* unterstützend zu begleiten und ein diversitätsorientiertes Angebot zu schaffen, steht im Fokus von geschlechtersensibler Jungen*arbeit. Dazu gehört eine kritische Auseinandersetzung mit Rollenerwartungen an Sexualität, die eigene Identität und das Verhalten. Voraussetzung dafür ist das Hinterfragen eigener Einstellungen und Rollen auf Seiten von Pädagog*innen / Begleiter*innen: Welche Wirkung habe ich als Mann* / Frau* in der Arbeit mit Jungen*? Wie kann ich diese Wirkung in der Praxis aktiv gestalten? Das Seminar behandelt Potential und Herausforderungen von Jungen*arbeit mit Beispielen aus der Praxis.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Dienstag, 6. Oktober 2020, 16.00 – 18.00 Uhr

Selbstfürsorge als Stresskompetenz –
Balance zwischen Grenzsetzung und Erwartungserfüllung

Referent*in: Katharina Schuler, Psychologin (MSc), systemische Beraterin, angehende Psychotherapeutin (PiA), Praxisthemen: psychische Gesundheit, persönliche Entwick­lung, berufliche Sinnstiftung

Eigene Antreiber und gesellschaftliche Anforderungen (wie bspw. auch hohe und schnell wechselnde Diversitätsansprüche) stellen unsere psychischen Grund­bedürfnisse auf die Probe und bedeuten in der Berufspraxis neue Herausforderungen. Anwendungsimpulse und interaktive Elemente geben uns Ideen, wie wir unsere eigene Resilienz, aber auch die unserer Klient*innen stärken, mit inneren und äußeren Erwartungen umgehen und eigene Grenzen setzen können.

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

SEPTEMBER

 

Mittwoch, 30. September 2020, 9,00 – 11.00 Uhr
(Zusatztermin am Montag, 19. Oktober 2020, 9,00 – 11.00 Uhr)

Partizipation – Kinder- und Jugendbeteiligung
in der pädagogischen Arbeit

Referent*in: Katja Stephan, FH Potsdam

Veränderungsprozesse und grundlegende Richtungsentscheidungen in Organisationen wie bspw. Diversitätsentwicklungen brauchen „Top Down“ und „Bottom Up“ gleichzeitig in einem guten Maß und Wechsel. Wie kann ein gutes „Bottom Up“ gelingen, sprich die Mitnahme und Partizipation von Mitarbeiter*innen, Eltern und insbesondere auch Kindern und Jugendlichen?

Anmeldung bitte mit kurzer formloser Info und Nennung des Seminartitels per E-Mail an anmeldung@ibas.berlin. Ein Einladungslink für das Meeting bei „Zoom“ folgt dann. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

NACH OBEN

Kompetenzzentrum IBAS im Aufbau Haus
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