SEMINARREIHE

Keine Chance für Gewalt und Diskriminierung

Viele Mitarbeitende, Berater*innen, Pädagog*innen usw. sowohl deutscher Herkunft als auch mit eigenem Flucht- und Migrationshintergrund arbeiten inzwischen in der Co-Beratung und -Begleitung und in der Bildung mit und für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund. Dafür sollen sie geschult werden, um Konflikte, Rassismus, Diskriminierung und (auch verbale) Gewalt gut erkennen zu können und angemessen, gewaltfrei, wertschätzend und entwaffnend damit umgehen zu können.

Moderation der Reihe: Antonia Sieler und Thomas Fertig,
Kompetenzzentrum IBAS, AspE e. V. 

 

Gefördert von: 

 

Mittwoch, 09. Februar 2022, 10.00 – 17.00 Uhr
Online-Seminar

Einführung in die intersektionale Pädagogik

Referent*innen: Tugba Tanyilmaz und Ed Greve von I-päd Berlin

Leitidee: I-PÄD erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmenden in einem Workshop mögliche Handlungsoptionen anhand tatsächlich erlebter Beispiele aus der sozialen Praxis, ressourcen- und bedarfsorientiert im Hinblick auf jeden einzelnen Bereich. Pädagogische Fachkräfte werden für eine intersektionale Betrachtungsweise sensibilisiert, um Erfahrungen von Ausschlüssen, Unsichtbarmachungen und Abwertungen in der pädagogischen Arbeit zu erkennen und ihnen entgegenwirken zu können.
Themen:
- Diskriminierung
- Intersektionalität
- Machtkritische Erziehung, Bildung, Beratung
Methoden:
- Selbstreflexion
- Positionierungsübungen
- Austausch
Lernziele:
- Sensibilisierung zu Mehrfachdiskriminierung
- Sensibilisierung zu Macht im pädagogischen Kontext
- Selbstreflexion
Literatur: www.i-paed-berlin.de/de/Downloads/
Das Seminar ist kostenlos. Es findet statt im Rahmen der Multiplikator*innen-Schulung »Gegen Diskriminierung und Gewalt«, gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Zur Anmeldung bitte einfach eine kurze E-Mail mit Namen und Arbeitgeber an anmeldung@ibas.berlin. Der Zoom-link zum Seminar wird mit der Anmelde­bestätigung verschickt.

 

Mittwoch, 16. Februar 2022, 10.00 – 17.00 Uhr
und Donnerstag, 17. Februar 2022, 10.00 – 13.30 Uhr
Online-Seminar

Vielfalt braucht Konflikte

Referent*innen: Nadja Zeschmann, BA International Cultural and Business Studies / Kulturwirtschaft, Mediatorin und Trainerin für Mindful Leadership, Konfliktmanagement und Interkulturelle Verständigung

Konflikte in einer vielfältigen, unterschiedlichen Gesellschaft oder Gruppe sind unvermeidbar und sogar notwendig für eine Veränderung im Miteinander. Ein guter Umgang mit Konflikten kann diese Veränderungsprozesse unterstützen und generell auch den Umgang mit Vielfalt und diversen Perspektiven erleichtern.
Im Seminar reflektieren wir unser eigenes Konfliktverhalten, gewisse Konfliktdynamiken und lernen, lösungsorientierter mit Konflikten umzugehen. Es findet eine Sensibilisierung für Machtungleichgewichte statt und Sie bekommen Einblicke in unterschiedliche Perspektiven und Lebensrealitäten. Dabei schauen wir auch besonders auf den Alltag von Menschen mit Fluchtgeschichte in Berlin und deren Erfahrungen mit Konflikten, Diskriminierung und ihrem Umgang damit. Dieser Austausch wird bereichert durch Menschen mit früherer Flucht- und Migrationsgeschichte, die als Co-Referent*innen zu Gast dabei sein werden. Ein Bewusstsein für Konflikte und die Sensibilisierung für entstehende Dynamiken aus einem Machtungleichgewicht sind eine bestärkende und stärkende Basis, um in entscheidenden Momenten für sich oder andere aufzustehen und die Stimme zu erheben. Dies ist die Voraussetzung für ein Miteinander, in dem jede*r einen Platz hat und gesehen wird.

Das Seminar ist kostenlos. Es findet statt im Rahmen der Multiplikator*innen-Schulung »Gegen Diskriminierung und Gewalt«, gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Zur Anmeldung bitte einfach eine kurze E-Mail mit Namen und Arbeitgeber an anmeldung@ibas.berlin. Der Zoom-link zum Seminar wird mit der Anmelde­bestätigung verschickt.

 

Mittwoch, 6. und Donnerstag, 7. April 2022, jeweils 9.00 – 13.00 Uhr
Online-Seminar

Den Anfang früh genug erkennen:
Extremismus und Fundamentalismus in der sozialen Arbeit – Argumentation, Dialog und neue Sichtweisen eröffnen  

2 halbe Online-Schulungstage 

Referent: Andy Abbas Schulz, Bildungsreferent der PREVENT Beratungsstelle Berlin des Violence Prevention Network 

Wie können wir in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen früh genug und differenziert bereits Ansätze von Extremismus und Fundamentalismus erkennen? Wie können wir angemessen auf extremistische Argumentationsweisen reagieren und neue Sichtweisen eröffnen?
Dieses zweiteilige Online-Seminar hat das Ziel, zum einen Sensibilität für Erkennungs­merkmale extremistischer Äußerungen zu schaffen sowie die damit verknüpften Lebens­situationen, Interessen und Bedürfnisse besser einordnen und verstehen zu können. Zum anderen wird es darum gehen, welche Bedeutung die Reflektion eigener Erfahrungen und Einstellungen hat, um Dialoge herzustellen und neue Sichtweisen zu ermöglichen. Zentrales Anliegen dieses Seminar ist es, das erlernte Wissen in der eigenen Praxis zu nutzen.
Das Seminar ist kostenlos. Es findet statt im Rahmen der Multiplikator*innen-Schulung »Gegen Diskriminierung und Gewalt«, gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
Zur Anmeldung bitte einfach eine kurze E-Mail mit Namen und Arbeitgeber an anmeldung@ibas.berlinDer Zoom-link zum Seminar wird mit der Anmelde­bestätigung verschickt.

 

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